
Zur Ausbildung

Übungsleiter*innen werden gebraucht!
Möchten Sie einer werden- setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung!
Ausbildungssystem
Um als Übungsleiter*in Rehasport anbieten zu können, muss entsprechend der geltenden Qualitätsrichtlinien, die Übungsleiterlizenz B Rehasport vorliegen.
Die Ausstellung der Rehasport-Lizenzen obliegt den Landesverbänden des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) e.V. :
In M-V ist es der Verband für Behinderten- und Rehasport M-V e.V.
Aber es ist auch möglich, die Ausbildung in einem Landesverband eines anderen Bundeslandes zu absolvieren.
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Hier geht`s zur Übersicht des DBS Ausbildungssystems
Einige Lerneinheiten der Ausbildung werden dabei durch online Einheiten, blended lerning, Hospitationen und/oder Lernkontrollen abgedeckt.
Einzelfallprüfung Vorqualifikationen
Mit bestimmten Vorqualifikationen (z.B. bestehende Übungsleiter*innenlizenzen, Sportwissenschaftler*innen oder Sportlehrer*innen)
kann eine verkürzte Ausbildung möglich sein.
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Wenn Sie uns Ihre Vorqualifikationen zusenden, werden wir gerne prüfen, ob eine verkürzte Ausbildung stattfinden kann.
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Diese Sonderlehrgänge werden für bestimmte Personen- und Berufsgruppen, wie beispielsweise Physiotherapeut*innen
oder Fitnesstrainer*innen, Lehrer*innen angeboten.​
Entscheidung Ausbildungsprofil
Es können Lizenzen in sechs verschiedenen Profilen erlangt werden.
Entsprechend des Profils können Rehasportangebote für Menschen mit folgenden Erstdiagnosen auf der ärztlichen Verordnung angeboten werden:
Orthopädie: Block 30
Aktuell sind ca. 80-90% aller Rehasportangebote für Menschen mit orthopädischen Erkrankungen. Umfang: 72 Lerneinheiten à 45 Minuten Kursinhalte: Es werden spezifische Inhalte bezogen auf die Behinderungs- und Krankheitsformen - z. B. Amputationen, Gelenkschäden, Gelenkersatz, Morbus Bechterew, Osteoporose, Wirbelsäulenerkrankungen, Krebserkrankungen - vermittelt.
Psychiatrie: Block 80
Mit diesem Profil können Sie Rehasportangebote für Menschen mit psychischen Erkrankungen, wie z.B. Depressionen oder Ängsten anbieten. Die Gruppenteilnehmer*innen sind in der Regel körperlich fitter und jünger. Inhaltlich bieten sich Ausdauersportarten, wie z.B. walken oder Mannschaftsspiele/ große Ballspiele etc. an. ​ Umfang: 72 Lerneinheiten à 45 Minuten Kursinhalte: Es werden spezifische Inhalte bezogen auf die Behinderungs- und Krankheitsformen - Neurosen, Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, Psychosomatische Störungen, Suchterkrankungen, Schizophrenie, Autistisches Syndrom - vermittelt.
Innere Medizin: Block 40
Mit diesem Profil kann man z.B. Herzsport- oder Herzinsuffizienzsportgruppen durchführen. Im Gegensatz zu den anderen Rehasportangeboten können hier die technischen Geräte Ergometer und Laufband genutzt werden. Eine ständige Anwesenheit d. Ärzt*in ist, außer in der Herzinsuffizienzgruppe, nicht mehr zwingend erforderlich. ​ Hier geht`s zu den Informationen zum Herzsport Umfang: 102 Lerneinheiten à 45 Minuten Kursinhalte: Es werden spezifische Inhalte bezogen auf die Behinderungs- und Krankheitsformen - z.B. Asthma/Allergien, Diabetes mellitus, Herz-/ Kreislauferkrankungen, Nierenerkrankungen, periphere arterielle Verschlusskrankheiten - vermittelt.
Neurologie: Block 60
Mit diesem Profil werden häufig, je nach Ausprägungsgrad der Beeinträchtigung, kleine Gruppen in den sogenannten „Schwerstbehindertengruppen“ durchgeführt.  Um eine gute Betreuung zu gewährleiten, darf hier die Teilnehmer*innenanzahl von 7 (in der Regel) nicht überschritten werden. Diese Gruppen, z.B. Rehasport für Menschen mit demenziellen Erkrankungen, können auch, unter bestimmten Voraussetzungen, in entsprechenden Einrichtungen, Betreutes Wohnen etc., durchgeführt werden. ​ Umfang: 72 Lerneinheiten à 45 Minuten Kursinhalte: Es werden spezifische Inhalte bezogen auf die Behinderungs- und Krankheitsformen - cerebrale Bewegungsstörung, Epilepsie, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Poliomyelitis, Querschnittlähmung, Spina bifida, Schlaganfall und Demenz - vermittelt.
Geistige Behinderung/ Intellektuelle Beeinträchtigung: Block 70
Auch hier können die Gruppen, unter bestimmten Voraussetzungen, in entsprechenden Einrichtungen, in Förderschulen, in Behindertenwerkstätten etc., durchgeführt werden. Ebenso empfiehlt es sich bei dieser Zielgruppe, eine „Schwerstbehindertengruppe“, mit, entsprechend der Rahmenvereinbarung, max. 7 Teilnehmer*innen. ​ Umfang: 72 Lerneinheiten à 45 Minuten Kursinhalte: Es werden spezifische Inhalte bezogen auf die Behinderungs- und Krankheitsformen - Lernbehinderung, geistige Behinderung, Teilleistungsstörungen, Verschiedenheiten - vermittelt.
Sensorik
In diesem Bereich gibt es in M-V noch keine Rehasportgruppen.


