top of page

Start unserer Traineroffensive im Para Sport


Wie gut kannst du sehen?“ Mit dieser Frage beginnt das erste Video unser Traineroffensive im Para Sport. Mit der Traineroffensive im Para Sport startet eine multimediale Kampagne, die Trainer:innen, Vereine und Sportinteressierte erreichen soll. Ziel ist es, zu zeigen, wie niedrigschwellig der Einstieg als Trainer:in in den Para Sport sein kann und wie viel Potenzial in inklusivem Training steckt.

In mehreren Videoepisoden begleiten wir Duos aus Mecklenburg-Vorpommern: jeweils ein Para-Sportler und einen Trainer aus dem Nicht-Para-Sport. Die Begegnungen werden dokumentiert, ihre Erfahrungen in Video- und Fotoformaten erzählt. Zudem kommen auch Trainer und Trainerinnen aus dem Para Sport zur Sprache und erzählen wie sie dort hingekommen sind und was sie an ihrem Job begeistert.


Die Traineroffensive im Para Sport wird gefördert durch Aktion Mensch.

 

Erste Begegnung der Traineroffensive im Para Sport: Boxen trifft Goalball beim BC Traktor Schwerin


Constantin und Charlotte beim BC Traktor Schwerin

Der Auftakt der Kampagne führt in die Trainingshalle des BC Traktor Schwerin. Boxtrainer Constantin Holter trifft hier auf Charlotte Kaercher, Goalballspielerin der deutschen Nationalmannschaft und beim RGC Hansa. Zwei Sportarten, die auf den ersten Blick kaum Berührungspunkte haben und doch, wie sich im Training herausgestellt hat, einige Gemeinsamkeiten haben.

Charlotte erklärt, was Goalball ausmacht: „Goalball ist eine Sportart, die man blind spielt, mit einer Dunkelbrille und einem Ball, der Klingeln drin hat, damit man das hören kann.“ Auf dem Spielfeld sind alle gleichgestellt: „Dadurch, dass wir alle die Dunkelbrille tragen, ist keiner bevorzugt.“

Für Constantin ist das Training mit einer sehbehinderten Sportlerin Neuland. Im Boxen wird viel über Vormachen gelernt, hier muss Sprache das Sehen ersetzen. „Heute muss ich sehr darauf achten, genau anzusagen, was man macht“, beschreibt er die Situation.


Schnell wird deutlich, wie effektiv verbale Anleitung und taktile Unterstützung sein können. Charlotte berichtet: „Er wusste recht schnell, dass es wichtig ist, viel zu verbalisieren und auch den Körper oder die Hand mal mitzuführen.“


Im Laufe der Einheit verschwinden die Unterschiede zwischen den Sportarten. Koordination, Kraft, Ausdauer, Antizipation und Körpergefühl stehen im Mittelpunkt, Fähigkeiten, die beide Sportarten verbinden. „Vom Körpergefühl her ist vieles sehr ähnlich zum Goalball“, stellt Charlotte fest.

 


Inklusion als Aufgabe für Trainer:innen und Vereine

Auch der Vereinsvorsitzende Frank Kleinsack betont die Verantwortung des Sports:

Wo ist tatsächlich die Barriere? Die ist eigentlich nur bei uns im Kopf. Wir als Trainer haben die Pflicht, die Wünsche und sportlichen Ambitionen dieser Menschen zu unterstützen.“ Und weiter: „Menschen, die beeinträchtigt sind, sollen zur Mitte der Gesellschaft zählen und dort ihren Platz haben.

 

Das erste Training ist nur der Beginn. In den kommenden Wochen werden weitere Duos begleitet, neue Sportarten erkundet und neue Perspektiven eröffnet. Die Videos erscheinen fortlaufend auf YouTube und Instagram, ergänzt durch Hintergrundberichte und Social Media Content.

Die Traineroffensive im Para Sport versteht sich als Einladung: an Trainer:innen, Vereine und Engagierte, Berührungsängste abzubauen und neue Wege im Sport zu gehen.



 
 
 

Kommentare


Adresse:
VBRS M-V e.V.
Kopernikusstraße 17 A
18057 Rostock
 VBRS             0381 / 72 17 51
E-Mail:
kontakt@vbrs-mv.de
  • Youtube
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok

Kontakt aufnehmen

Vielen Dank!

bottom of page