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Team Hamburg mit einem Trio aus MV verpasst denkbar knapp die Bronzemedaille

Das Team Hamburg inklusive drei Spieler*innen aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren im Rollstuhlbasketball in Elxleben. Foto: G. Plessmann
Das Team Hamburg inklusive drei Spieler*innen aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren im Rollstuhlbasketball in Elxleben. Foto: G. Plessmann

So dicht dran an einer Medaille! Wie bitter war das?!

Nur äußerst knapp ist das Team Hamburg bei der Deutschen Meisterschaft der Junioren im Rollstuhlbasketball am 13./14. Juni 2026 in Elxleben (Thüringen) an Bronze vorbeigeschrammt.


Sven Bade, Frieda Metten und Lena Scheele vertreten MV


Mit Sven Bade, Frieda Metten (beide GSG 01 Greifswald) und der nachnominierten Lena Scheele (PSV Rostock) standen drei Spieler*innen aus Mecklenburg-Vorpommern in den Reihen der Hamburger.

Sieben Mannschaften waren insgesamt am Start.

Das Team HH unterlag zunächst in der Gruppe A Bayern mit 32:44, bezwang danach aber sowohl Sachsen/Thüringen (58:23) als auch Hessen (47:25).


Über drei Viertel des Spiels um Platz drei die bessere Mannschaft


Im Halbfinale trafen die Norddeutschen auf Titelverteidiger Nordrhein-Westfalen und verloren 32:51.

Ebenfalls im „Bullenstall“, der Heimspielstätte des Bundesligisten Thuringia Bulls, fand das dramatische Duell um Platz drei statt. Hier dominierte über weite Strecken das Team Hamburg, doch das Schlussviertel entschied Gegner Rheinland-Pfalz/Baden-Württemberg mit 17:6 für sich – Endstand 37:34 für die Spielgemeinschaft RLP/BaWü! Selbst deren Trainer Sebastian Holzheu räumte anschließend ein: „Hamburg war über drei Viertel der Partie definitiv die stärkere Mannschaft.“

Deutscher Meister wurde zum fünften Mal hintereinander NRW durch ein 72:51 im Finale über Bayern.


Am Ende Platz vier beim größten deutschen Nachwuchswettbewerb


Für die Hamburger Auswahl und ihr MV-Trio reichte es zwar nicht für eine Medaille, dennoch darf sie mit Platz vier beim größten nationalen Nachwuchswettbewerb im Rollstuhlbasketball auf ein erfolgreiches Abschneiden zurückblicken.

„Da wir Anfang Mai bei den Para Games in Rostock mit Regionalliga-Mannschaften gegen die Hamburger hoch verloren haben, kann ich sagen, dass das Niveau der Spiele bei der Meisterschaft recht hoch war. Daher finde ich es persönlich schade, dass sie keinen Platz auf dem Treppchen erreichen konnten. Aber der Kader ist ja noch recht jung, und nach dem Spiel ist vor dem Spiel“, resümierte Jens Müller, Abteilungsleiter Rollstuhlbasketball im PSV Rostock.

 
 
 

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