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Leichtathletik trifft Volleyball: Lindy Ave beim SV Warnemünde


In der neuesten Episode unserer Trainerkampagne begeben wir uns in die Volleyballhalle. 

Lindy Ave, Goldmedaillengewinnerin der Paralympics in der Leichtathletik, tauscht für einen Tag die Spikes gegen Hallenschuhe. Begleitet wird sie von Alexander Grundke, Landestrainer für Volleyball in Mecklenburg-Vorpommern, und den Bundesliga-Profis Gabriel Tyws, Noah van Dam und Leon Pohl des SV Warnemünde.

Obwohl Lindy Ave durch ihre Erfahrung im Sitzvolleyball bereits Ballgefühl mitbringt, ist die Dynamik im Stehen eine völlig neue. 

Zunächst standen die Ballgewöhnung und Koordination auf dem Plan. Alexander legte dabei großen Wert auf die richtige Beinarbeit und die Position zum Ball. Anschließend ging es an die technischen Feinheiten:

Als erster wurde das Baggern (Unteres Zuspiel) geübt. Hier ging es vor allem um die Stabilität in den Armen und den richtigen Winkel, um den Ball präzise nach vorne zu bringen. Anschließend folge eine weitere Einheit, das Pritschen. Ein Fokus lag auf der Handhaltung und dem Timing. Der Höhepunkt war natürlich das Training am Netz. Unterstützt durch die Tipps der Spieler des SV Warnemünde arbeitete Lindy Ave an ihrer Technik und dem Timing für den Angriffsschlag. 


Alexander Grundke, der seit 2026 Landestrainer für Volleyball in Mecklenburg-Vorpommern ist, zeigt sich begeistert von der schnellen Lernkurve der Leichtathletin. Auch Gabriel, Noah und Leon waren begeistert von Lindy und mussten sich vor einigen Bällen in Acht nehmen.   Für Alex ist die Arbeit mit Athleten und Athletinnen mit Behinderung keine „Sonderaufgabe“, sondern eine Frage der Anpassungsfähigkeit, eine Kernkompetenz jedes guten Trainers.

„Man merkt, dass es gar nicht so dermaßen viele Unterschiede gibt“, erklärt Alexander. „Es ist die Aufgabe des Trainers, für ein vernünftiges Umfeld zu sorgen, dass jeder mit abgeholt und miteinbezogen wird. Wir haben den Slogan in der Volleyball-Bundesliga: 'Home of Respect'. Und das sollte man jeder Person entgegenbringen, weil jede Person die Möglichkeit haben sollte, Volleyball spielen zu können.“

Der Tag mit Alex, Lindy und den Jungs vom SV Warnemünde hat eines deutlich gezeigt: Inklusion im Sport ist kein Hindernis, sondern eine Bereicherung für das gesamte Team. Ob Paralympics-Siegerin oder Breitensportler, am Ende zählen der Wille, die Begeisterung und ein Trainer, der bereit ist, sich auf sein Gegenüber einzustellen.

 
 
 

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