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Zwölfmal Gold für die VBRS-Leichtathlet*innen bei den Deutschen Meisterschaften

Aktualisiert: 4. März


Glänzte als gleich zweifache Deutsche Meisterin: Emmely Kulessa vom SC Neubrandenburg, hier mit ihrer Heimtrainerin Susanne Fischer. Foto: Torsten Brüsch
Glänzte als gleich zweifache Deutsche Meisterin: Emmely Kulessa vom SC Neubrandenburg, hier mit ihrer Heimtrainerin Susanne Fischer. Foto: Torsten Brüsch

Von Peter Richter


Mit zwölf Gold-, zwei Silber- und drei Bronzemedaillen kehrten die zwölf Teilnehmer*innen des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern (VBRS) von den Internationalen Deutschen Hallen-Meisterschaften in der Para Leichtathletik in Erfurt heim. Den VBRS vertraten Aktive vom 1. LAV Rostock, MFZK Schwerin, SC Neubrandenburg und Greifenpower Greifswald. 

Nicht jeder erste Platz hatte automatisch auch den Titel zur Folge. Zum Beispiel bei Dreifach-Sieger Tim Weichbrodt vom Verein Greifenpower Greifswald, für den sich in seiner Kategorie leider keine Konkurrenten fanden. Dennoch überzeugte Tim und steigerte seine bisherigen Bestweiten.


Verteidigte im Kugelstoßen der sitzenden Athleten seinen Titel von 2025: Christoph Cords vom 1. LAV Rostock. Foto: Peter Richter
Verteidigte im Kugelstoßen der sitzenden Athleten seinen Titel von 2025: Christoph Cords vom 1. LAV Rostock. Foto: Peter Richter

Deutsche Meister durften sich letztlich Emmely Kulessa vom SC Neubrandenburg im 200-Meter-Sprint und Weitsprung  der U 20 sowie bei den Männern Christoph Cords (1. LAV Rostock) im Kugelstoßen der sitzenden Athleten und Tom Schulz (ebenfalls Greifenpower) im Speerwerfen nennen.


Jenny Reimers (MFZK Schwerin/SSC) – hier mit ihrem Kugelstoß-Gold – brachte in Erfurt einen kompletten Medaillensatz „in ihren Besitz“. Foto: Peter Richter
Jenny Reimers (MFZK Schwerin/SSC) – hier mit ihrem Kugelstoß-Gold – brachte in Erfurt einen kompletten Medaillensatz „in ihren Besitz“. Foto: Peter Richter

Gerade für die Talente, die es noch nicht gewöhnt sind, bei solch bedeutenden Events an den Start zu gehen, war die große Kulisse in der Erfurter Hartwig-Gauder-Halle beeindruckend. Für einen würdigen Rahmen sorgte nicht zuletzt die Teilnahme auch von „Prominenten“ wie Kugelstoßer Yannis Fischer vom VfB Stuttgart, Weltmeister im Para Kugelstoßen 2023 in Paris. 


Emma Klingbiel-Warthun (MFZK Schwerin) holte, obwohl gerade erst 17 geworden, als Jüngste der Altersklasse U 20 zweimal Bronze. Foto: Peter Richter
Emma Klingbiel-Warthun (MFZK Schwerin) holte, obwohl gerade erst 17 geworden, als Jüngste der Altersklasse U 20 zweimal Bronze. Foto: Peter Richter

Herausragend war der doppelte Titelgewinn von Emmely Kulessa. Ihre Heimtrainerin Susanne Fischer vom SCN zeigte sich hocherfreut und lobte ihren Schützling sehr: „Sie ist zielstrebig und ehrgeizig, kann meine Anforderungen sofort umsetzen. Ich kann mich, wenn ich ihr einen Trainingsplan für zu Hause an die Hand gebe, auf sie verlassen, dass sie den ordentlich macht. Ich glaube immer fest an Emmely, weil ich weiß, dass sie, wenn sie im Wettkampf ist, immer abliefert. Bei ihr gibt es überhaupt nichts zu meckern. Sie hat auch selber gesagt, dass sie sich immer unheimlich auf das Training freut, und das merkt man ihr in jeder Stunde an. Emmely hat Spaß am Sport, und das ist unheimlich toll.“


Hannah Ohlhöft (MFZK Schwerin) bestritt u. a. einen super Weitsprung-Wettbewerb. Foto: Peter Richter
Hannah Ohlhöft (MFZK Schwerin) bestritt u. a. einen super Weitsprung-Wettbewerb. Foto: Peter Richter

VBRS-Cheftrainerin Katherina Richter:

„Wir werden eine wunderschöne sportliche Zukunft haben“


„Die Meisterschaft in Erfurt war für MV ein voller Erfolg. Alle zwölf Teilnehmer*innen erreichten Bestleistungen, es wurden vier Titel geholt, und zwei Jugendliche schafften Landeskader-Normen. Linus Heinrich, der sich erst seit November im aktiven Leichtathletik-Training befindet, hat seinen Konkurrenten über 400 Meter ganz dicht verfolgt – das Taktische, dass man zum Beispiel nicht auf der Steigung überholt, lernt er noch. Aber mit 15 Jahren lief er 67,44 Sekunden, die LK-Norm liegt bei 74,29! Hannah Ohlhöft ist in die Altersklasse U 14 hochgerutscht, weil sie in diesem Jahr 13 wird. Damit hat sie ein sehr hartes Feld vor sich, weil alle anderen schon älter und körperlich viel weiter sind. Trotzdem toppte sie mit 2,67 Metern im Weitsprung noch ihre 2,51 von letzter Saison. Außerdem möchte ich die sportliche wie auch mentale Leistungssteigerung von Robert Möller hervorheben“, sagte Katherina Richter, VBRS-Cheftrainerin und Landestrainerin in der Para Leichtathletik, und ergänzte: „Ich bin unheimlich stolz darauf, sagen zu können, dass die Arbeit in der Para Leichtathletik in MV langsam Früchte trägt. Die Trainer setzen sich immer dafür ein, dass ihre Schützlinge regelmäßig zum Training gehen, damit sie solche Wettkämpfe bestreiten können, ohne sich verstecken zu müssen. Dafür arbeiten alle hart und gut. Ich weiß und sehe, dass wir eine wunderschöne sportliche Zukunft haben werden!“

 

Linus Heinrich vom 1. LAV Rostock „performte“ bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften richtig gut, zeigte u. a. einen ganz starken 400-Meter-Lauf. Foto: Peter Richter
Linus Heinrich vom 1. LAV Rostock „performte“ bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften richtig gut, zeigte u. a. einen ganz starken 400-Meter-Lauf. Foto: Peter Richter

 

Das Abschneiden der Teilnehmer*innen aus MV in Erfurt:


Christoph Cords (Männer/F 53): Kugelstoßen sitzend 1. (deutscher Rekord mit 7,89 m)

Robert Möller (Männer/F 36): Kugel 9.

Linus Heinrich (U 17/T 38): 60-Meter-Lauf 7. (Finalist), Weitsprung 6., 400 Meter 2. 

Daria Zarkurdaieva (alle 1. LAV Rostock), vorgesehen für die 1500 Meter, musste ihre Teilnahme kurzfristig gesundheitsbedingt absagen

Emmely Kulessa (SC Neubrandenburg/U 20/T 38): 200 m 1., Weit 1.

Hannah Ohlhöft (U 14/T 46): 60 m 7., Weit 7.

Florian Richter (U 17/T 37): 60 m Vorlauf, Weit 7., 200 m 6.

Emma Klingbiel-Warthun (alle MFZK Schwerin/U 20/T 36): 60 Meter 3., 200 m 4., Weit 3.

Jenny Reimers (MFZK Schwerin und SSC/U 17/F 38): Kugel 1., 200 m 2., Weit 3.

Jeannette Denz (Master II/F 48): Kugel 1., Diskus 1.

Stefan Denz (Master II/F 48): Kugel 1., Diskus 1.

Tim Weichbrodt (U 20/F 55): Kugel 1., Speer 1., Diskus 1.

Tom Schulz (alle Greifenpower Greifswald/Männer/F 36): Kugel 4., Speer 1. (deutscher Rekord mit 29,10 m)

 
 
 

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