Ramona Brussig blickt optimistisch auf die Paralympischen Spiele in Tokio 2020

28.02.2019

Seit 2004 holte die 41-Jährige bei jeden Paralympischen Spielen Medaillen, darunter zwei Goldene. Auch 2018 zählt Ramona Brussig mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den IBSA Judo Weltmeisterschaften zu den Erfolgreichsten. Rückblickend auf das vergangene Jahr sagt sie: "Insgesamt kann ich mit den Ergebnissen zufrieden sein. Ich konnte mich gut präsentieren. Es gibt viele jüngere Judokas. Trotzdem sind die Erwartungen an die Trainer und Athleten sehr hoch."

2019 stehen die Europameisterschaften und diverse Grand Prix auf dem Plan, um die notwendigen Qualifikationspunkte für die Paralympischen Spiele 2020 zu sammeln. Ihr Geheimnis besteht in der Beständigkeit und dem Vertrauen, das sie nach jahrelanger Zusammenarbeit mit ihrem Trainer aufgebaut hat. "Die Zusammenarbeit mit meinem Heimtrainer ist ausgezeichnet. In den Bereichen Technik, Taktik und Kraft bereiten wir derzeit die nächsten Highlights vor." Mit acht Jahren begann Ramona Brussig, die eine Zwillingsschwester Carmen hat, mit dem Sport. Zu der Zeit war nicht zu erahnen, dass sie einmal zu den erfolgreichsten Athleten ihres Landes gehören würde. "Es war ein Freund, der meine Schwester und mich damals mit zum Training nahm. So probierten wir uns im Judo aus und waren von Anfang an begeistert. Die Vielseitigkeit, die der Sport mit sich bringt, ist der Hauptgrund, warum ich immer noch aktiv bin. Die Entscheidung für den Judosport ist sehr früh gefallen. Damals haben wir noch Schach gespielt aber die Wettkämpfe überschnitten sich häufig. Also haben wir uns letztendlich für Judo entschieden." Ramona Brussig glaubt nicht, dass ihr Alter ein Nachteil sei, sondern weist darauf hin, dass es neben ihrer körperlichen Stärke ein großer Pluspunkt ist: " Ich denke, die jahrelange Erfahrung auf internationaler Ebene gibt mir einen Vorteil. Trotz meiner zahlreichen Verletzungen und Operationen war ich während meiner gesamten Judokarriere stets konsequent." Die Weltmeisterschaften sind der Startschuss für die Paralympischen Spiele 2020. Ab dann zählt jeder Schritt bei der Jagd auf ein Ticket, welches für sie eine besondere Bedeutung hat: "Ich denke, die Paralympischen Spiele in Tokio sind ein Traum für jeden Judoka. Es ist das Mutterland dieser Sportart und eine Teilnahme zusammen mit meiner Schwester Carmen wäre ein absolutes Highlight für mich." Positiv blickt Ramona Brussig auf die anstehenden Aufgaben: "Ich bin nicht mehr die Jüngste. Es wird schwer werden, weil die Tickets hart umkämpft sind. Aber eine Medaille in Tokio wäre ein wundervolles Ergebnis"

 
 

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