Informationen für Leistungserbringer

Voraussetzungen für die Anerkennung
Zertifizierungsleitfaden
Anträge auf Zertifizierung
Dokumente

Die grundsätzlichen Voraussetzungen für die Anerkennung zur Durchführung von Rehabilitationssport nach § 44 SGB IX Abs. 3 regelt die Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining vom 01.01.2011. Die Rehabilitationsträger, die Kassenärztliche Bundesvereinigung, der Deutsche Behindertensportverband e.V. (DBS) und weitere auf Bundesebene agierende Akteure im Gesundheitswesen haben sich auf die dort genannten Regelungen und Qualitätsstandards geeinigt. Dieses Regelwerk gibt demnach die Rahmenbedingungen für den Rehabilitationssport vor, die wiederum zwischen den einzelnen Vertragspartnern konkretisiert werden. Die vollständige Ausgabe der Rahmenvereinbarung ist im Register "Dokumente" zu finden.

Innerhalb des DBS, zu dem auch der Verband für den Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e.V. (VBRS M-V) gehört, besteht ein bundeseinheitliches Anerkennungsverfahren. Der Antrag auf Anerkennung umfasst wiederum einzelne Dokumente, die alle Richtlinien der Rahmenvereinbarung sowie des DBS umfassen. Die Daten geben der anerkennenden Stelle einen schnellen Überblick darüber, ob die geforderten Qualitätskriterien erfüllt sind.

Eine weitere Hilfe bei der Beantragung ist der Zertifizierungsleitfaden des VBRS M-V. In diesem Leitfaden sind noch einmal die grundsätzlichen Anforderungen der Rahmenvereinbarung sowie die des bundeseinheitlichen Anerkennungsverfahrens zusammengefasst. Der Weg der Anerkennung kann mit Hilfe des Leitfadens transparent nachvollzogen werden.

Welche Kriterien müssen erfüllt werden, um Rehabilitationssport nach §44 SGB IX im VBRS M-V ausführen zu dürfen?

Der Leistungserbringer muss Mitglied im Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport sein. Der Leistungserbringer selbst kann in Kooperation mit einem Verein treten, der für die Erbringungen von Leistungen nach §44 SGB IX anerkannt und zertifiziert sowie bereits bestehendes Mitglied in einem zuständigen Dachverband ist.

Um Rehabilitationssport fachgerecht und professionell umsetzen zu können, benötigen Sie einen Übungsleiter B (Rehabilitationssport) mit gültiger DOSB Übungsleiterlizenz.

Weiterhin ist die Betreuung/Überwachung eines Arztes beim Rehabilitationssport notwendig. Bei der Durchführung von Herzsport muss dieser Arzt kontinuierlich anwesend sein.

Erforderlich ist weiterhin der Abschluss einer Unfallversicherung für Mitglieder u. Nichtmitglieder.

Das Angebot selbst muss die Kriterien der Rahmenvereinbarung Rehabilitationssport 2011 erfüllen. Sie bietet die Grundlage für Art, Umfang, Durchführung und Ziel von Rehabilitationssport.

Die letzte Bedingung ist das Einreichen der notwendigen Zertifizierungsformulare.

Was passiert dann?

Ihre Anträge werden in der Geschäftsstelle auf Vollständigkeit hin überprüft.

Sobald alle nötigen Formulare vollständig vorliegen, wird dem Antrag stattgegeben. Bei Unvollständigkeit wird der Antrag abgewiesen und der Antragssteller benachrichtigt.

Der Leistungserbinger erhält ein Zertifikat für die beantragte/n Rehabilitationssportgruppe/n.

Mit Ausstellung des Zertifikates wird analog eine Gebühr erhoben. Die Höhe der Summe kann aus der aktuellen Kosten- u. Gebührenordnung Absatz 7 entnommen werden.

Der Leistungserbringer erhält einen Eintrag in die Übersicht aller Rehabilitationssportgruppen im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Rehabilitationssport im Sinne des §44 SGB IX darf nun durchgeführt und mit den Kostenträgern abgerechnet werden.

Der Verein ist zur jährlichen Abgabe einer Mitglieder- und Rehasportstatistik verpflichtet.

Graphische Darstellung

Prozess für Leistungserbringer im Rehabilitationssport 1
Prozess für Leistungserbringer - Legende

Welche Formblätter gibt es?

Folgende Formblätter sind für die Anerkennung von Rehabilitationssportangeboten nach § 44 SGB IX Abs. 3 bundeseinheitlich beschlossen:

Formblatt E: Allg. Erklärung des Vereins zur Anerkennung von Rehabilitationssport 

Formblatt AN: Daten zur Rehabilitationssportgruppe     

Formblatt ÜL: Informationen zum Übungsleiter     

Formblatt AP: Dateneinverständniserklärung der Ansprechpartner für Rehabilitationssport     

Formblatt M: Einverständniserklärung über die ärztliche Überwachung/Betreuung    

Formblatt B: Beratungsprotokoll für die Erstberatung von Teilnehmern        

Formblatt TN: Antrag auf Überschreitung der zulässigen Teilnehmerzahl     

Formblatt VL: Antrag auf Verlängerung bereits anerkannter Angebote 

Zusätzlich besteht eine bundeseinheitliche Richtlinie zur Durchführung des Rehabilitationssports.

Wie fülle ich die Formblätter richtig aus?

Die Anträge auf Anerkennung sind so gestaltet, dass der Antragssteller möglichst wenig Zeit und Mühen aufwenden muss. Viele Angaben können durch einfaches Ankreuzen geleistet werden. Es empfiehlt sich, die Angaben der Formulare vor Einsendung an die anerkennende Stelle überprüfen zu lassen und/oder einen Beratungstermin zur vereinbaren. Der VBRS M-V e.V. leistet auch hier Hilfestellung. Die Erfahrung zeigt, dass die vorherige Konsultation eines qualifizierten Beraters effizienter ist, als eine nachträgliche Korrektur eines bereits eingereichten Antrages.

Welche Dokumente müssen eingereicht werden, wenn noch kein Rehabilitationssport durchgeführt wird?

Generell umfasst der Antrag auf Anerkennung neuer Rehabilitationssportangebote im VBRS M-V die Formblätter E, AP, AN, ÜL, M und bei Bedarf TN. Eine Anerkennung kann nur aufgrund eines vollständigen Antrages ausgesprochen werden. Das Nachreichen eventuell fehlender Unterlagen ist nicht zulässig und widerspricht den Grundsätzen der derzeit gültigen Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport und das Funktionstraining. Die Anerkennung hat eine Gültigkeit von zwei Jahren.

Welche Dokumente sind notwendig, um neue Gruppen anzuerkennen und/oder bereits bestehende anerkannte Angebote zu verlängern?

Um bereits bestehende und anerkannte Angebote um neue Rehabilitationssportgruppen zu ergänzen, benötigen wir nur ein Teil der aufgeführten Formblätter. Grundsätzlich sind dabei die Formblätter E und AN auszufüllen. Der Rest ergibt sich aus den jeweiligen Änderungen bezüglich der bereits bestehenden Angebote. Soll beispielsweise ein bereits uns gemeldeter Übungsleiter neue Gruppen übernehmen, wird das Formblatt ÜL für diesen Übungsleiter nicht mehr benötigt. Handelt es sich um eine Gruppenleitung, die bisher nicht gemeldet wurde, sind die entsprechenden Formblätter einzureichen. Gleiches gilt für den Vereinsarzt und den Ansprechpartner. Sollen die Anerkennung bereits bestehender Rehabilitationssportangebote verlängert werden, ist das Formblatt VL einzureichen. Wichtig ist hier die Nennung, ob es Änderungen zu den bereits vorlegten Angaben gibt. Falls ja, müssen diese transparent und nachvollziehbar in der Anlage beigefügt werden (z.B durch das Formblatt AN). Wird dem Antrag auf Verlängerung stattgegeben, sind die bestehenden Rehabilitationssportgruppen um weitere zwei Jahre anerkannt.

Ab wann können wir mit dem Rehabilitationssport beginnen und abrechnen?

Die Durchführung von Rehabilitationssport kann erst dann erfolgen, wenn eine Anerkennung der entsprechenden Institution vorliegt. Im Geltungsbereich des Deutschen Behindertensportverbands e.V., das heißt auch in Mecklenburg-Vorpommern, wird diese Anerkennung durch die Ausstellung eines Zertifikates bestätigt. Das Logo „REHASPORTGRUPPE anerkannt+zertifiziert“ ist der Nachweis dafür, dass das genannte Angebot durch uns überprüft ist und den Regelungen und Qualitätskriterien der Rahmenvereinbarung entspricht. Die anerkannten Gruppen werden ebenfalls durch uns in eine Anerkennungsliste übertragen und den Kostenträgern dieser Angebote übermittelt.

Dr. Opitz, Sophie

Koordinatorin Rehabilitationssport

Katharina Wiese                              Zertifizierung/Administration Rehasport

0381-808 77 050 (Freitags 13:00-15:00 Uhr)
rehasport@vbrs-mv.de

   

Telefonzeiten Bereich Rehasport

Montag: 8:00-9:30 Uhr

Mittwoch: 15:00-17:00 Uhr

Freitag: 8:00-12:00 Uhr  

Versuchen Sie es ggf. mobil!

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