Para Schwimmen

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Der Para Schwimmsport - eine der ältesten Sportarten des Behindertensports - hat seine Ursprünge in der Physiotherapie und der Rehabilitation. Der Leistungssport hat seit der Nachkriegszeit eine enorme Eigendynamik entwickelt und bei den Paralympics gehören die Schwimmwettkämpfe neben den Ausscheidungen in der Leichtathletik zu den größten und beliebtesten Programmpunkten.

Para Schwimmen hat speziell für Menschen mit einer Behinderung einen hohen Stellenwert. Die besonderen physikalischen Eigenschaften des Wassers ermöglichen es den Athleten unabhängig vom Grad der Behinderung, die Wettkämpfe ohne Prothesen oder andere technische Hilfsmittel zu bestreiten. Eine wichtige Erfahrung und ein Erlebnis der besonderen Freiheit. Nur Athleten mit einer Sehbehinderung haben Anspruch auf taktile Hilfen bei der Wende und beim Anschlag. Ansonsten gelten die Regeln des Internationalen Schwimmverbandes (FINA), lediglich beim Start gibt es die Möglichkeit, vom Beckenrand oder aus dem Wasser zu starten.

Para Schwimmen ist theoretisch in jeder Schwimmhalle möglich, sofern diese barrierefrei ist. Bei Querschnittlähmungen sind die Auftriebsbedingungen relativ günstig. Sobald die Position im Wasser kontrolliert werden kann, kommt auch schnell das Vertrauen zum nassen Element. Die DRS-Ansprechpartner beantworten gerne weitere Fragen zur Sportart.

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Funktionelles Klassifizierungssystem (Functional Classification System FCS)

Die Klassifizierung der Athleten in die richtige Startklasse ist ein Unterschied, der den Behindertensport vom Sport der Nichtbehinderten trennt. Para Schwimmen ist die einzige Sportart, die die funktionellen Bedingungen des Gliedmaßenverlusts,der Hirnschädigung (Koordinations‐ und Bewegungseinschränkungen), der Rückenmarkschädigung (Schwäche und Lähmung, die die Gliedmaße in unterschiedlichem Ausmaß und Kombination betrifft) und andere Behinderungen (z. B. Zwergwuchs, Einschränkungen an den Großgelenken) quer durch alle Klassen in Beziehung setzt. 


Im Para Schwimmen unterscheiden wir 14 Startklassen:

  • Die Klassen S1 S10 gelten für alle Körperbehinderten.
  • Die Klassen S11 S13 gelten für die Sehbehinderten.
  • Die Klasse S14 gilt für Sportlerinnen bzw. Sportler mit einer geistigen Behinderung.
  • Die Klasse AB gilt für Sportlerinnen bzw. Sportler mit einem Grad der Behinderung von mindestens 20 und nicht in eine der anderen Klassen eingegliedert werden können. Dazu gehören auch Sportlerinnen bzw. Sportler mit einer Lernbehinderung.

  Die Abkürzungen bedeuten:

  • Der Großbuchstabe " S " vor der Klassenziffer kennzeichnet die Klassen für das Freistil‐, das Rücken und das Schmetterlingsschwimmen.
  • Die Abkürzung " SB " vor der Klasse bezeichnet die Klasse für das Brustschwimmen.
  • Die Abkürzung " SM " bezeichnet die Klasse für das Lagenschwimmen.

Der Umfang der Klassifizierung reicht von den Schwerstbehinderten ( S1, SB1, SM1 ) bis zu den Minimalbehinderten ( S10, SB9, SM10 ).  

In jeder Klasse dürfen Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, mit Rücksicht auf ihre Behinderung, mit einem Startsprung oder vom Beckenrand aus oder direkt aus dem Wasser starten.  


Beispiele der funktionellen Schwimmklassen 

S1, SB1, SM1         

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die sehr schwere Koordinationsprobleme in allen vier Gliedmaßen haben oder bis auf geringfügige Benutzung der Schultern weder die Beine, den Rumpf noch die Hände nicht einsetzen können.    

S2, SB2, SM2 

Ähnliche Behinderungen wie Klasse S1, aber diese Athletinnen bzw. Athleten besitzen mehr Vortrieb, wenn sie ihre Arme und Beine benutzen. 

S3, SB3, SM3

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit angemessenem Armzug, die aber weder Beine noch Rumpf benutzen können. Schwerwiegender Verlust an den vier Gliedmaßen. Athletinnen bzw. Athleten in dieser Klasse besitzen größere Fähigkeiten im Vergleich zu S2. 

S4, SB4, SM4 

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die ihre Arme benutzen und geringfügige Schwächen in ihren Händen haben, aber den Rumpf und die Beine nicht einsetzen können. Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit Koordinationsschwierigkeiten zu allen vier Gliedmaßen, aber stärker in den Beinen. Auch für den Verlust von drei Gliedmaßen. Größere Fähigkeiten im Vergleich zu Klasse S3. 

S5, SB4, SM5

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die vollständig ihre Arme und Hände benutzen können, aber ohne Rumpf‐ und Beinmuskeln. Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die immer noch Koordinationsschwierigkeiten haben.

S6, SB5, SM6

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit uneingeschränkten Arm‐ und Handfunktionen, etwas Rumpfkontrolle, aber keine verwertbaren Beinmuskeln. Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit Koordinationsproblemen, obwohl diese Athletinnen bzw. Athleten noch gehen können. Auch für Zwergwüchsige und Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit größeren Verlusten an zwei Gliedmaßen. 

S7, SB6, SM7

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die ihre Arme und den Rumpf voll benutzen können, mit geringen Beinfunktionen. Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit Koordinationsschwierigkeiten oder Schwäche auf einer Seite des Körpers. Verlust von zwei Gliedmaßen. 

S8, SB7, SM8

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit vollen Arm‐ und Rumpffunktionen sowie geringen Beinfunktionen. Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit nur einem einsetzbaren Arm und teilweisem Gliedmaßenverlust. 

S9, SB8, SM9 

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit erheblichen Schwächen nur an einem Bein oder Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit geringen Koordinationsschwierigkeiten oder mit einem Gliedmaßenverlust. Normalerweise starten diese Schwimmerinnen bzw. Schwimmer außerhalb des Wassers.

S10, SB9, SM10 

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit geringen Schwächen an den Beinen. Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit Einschränkungen der Hüftgelenksbewegung. Schwimmerinnen bzw. Schwimmer mit geringen Deformitäten an den Füßen oder geringem Verlust eines Teils an einer Gliedmaße. Diese Klasse besitzt die größten körperlichen Funktionen. 

S11, SB11, SM11

Diese Schwimmerinnen bzw. Schwimmer können nichts sehen und werden als vollständig erblindet betrachtet. Sie müssen geschwärzte Brillen in dieser Klasse tragen und brauchen Hilfe von außen bei der Wende oder am Ziel (Beckenrand). B1‐Athletinnen bzw. Athleten. 

S12, SB12, SM12 

Diese Schwimmerinnen bzw. Schwimmer können Umrisse erkennen und haben beschränkte Fähigkeit zu sehen. Es besteht eine große Spannbreite der Sehfähigkeit innerhalb dieser Klasse. B2‐Athleten. 

S13, SB13, SM13 

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die besser sehen, aber immer noch eine Sehbehinderung haben. B3‐Athletinnen bzw. Athleten.

S14, SB14, SM14 

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die die Kriterien der Beurteilungsskala für Menschen mit einer geistigen Behinderung erfüllen. 

AB 

Schwimmerinnen bzw. Schwimmer die durch einen Schwerbehindertenausweis oder einer Bescheinigung des Versorgungsamtes einen Grad der Behinderung von mindestens 20 nachweisen können sowie Schwimmerinnen bzw. Schwimmer, die eine Bescheinigung zur Bestätigung einer Lernbehinderung vorlegen können.

BSSV Greifswald e.V.
BSV Ribnitz-Damgarten e.V.
BSV Wismar e.V.
Integrativer Treff e.V.
RBV v. 1990 e.V.
PSV Anklamer Peenerobben e.V.
SV Medizin Stralsund 1953 e.V.
VfL Schwerin e.V.
Verein F&F MSfK Schwerin e.V.
Bad Doberaner SV 90 e.V.
Gehörlosen Landessportverband M-V e.V.
PSV Stralsund e.V.  - Abt. Schwimmen
PSV Schwerin e.V. - Abt.-Ltr. Schwimmen
Rostocker Sportfreunde e.V.
VSR Wismar e.V.
NSSV "Delphin" e.V.
SV Rostocker Sportforum 2012 e.V.
Hanseschwimmverein Rostock e.V.

Termin Veranstaltungen Ort
29.04.2018 Offene Landesmeisterschaften M-V Rostock
27. - 30.04.2018 Jugend-Länder-Cup Rostock
07. - 10.06.2018 Internationale Deutsche Meisterschaften Berlin
20. - 26.08.2018 Europameisterschaften Dublin

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  • Die AOK ist Gesundheitspartner des VBRS M-V e.V. und fördert das Schwimmteam M-V.
  • Der Schwimm-Verband M-V e.V. ist Kooperationspartner im Rahmen des Inklusionsprojektes „SPORTundBILDUNGinklusiv – mitten drin statt außen vor! Eine Sport- und Bildungsinitiative zur Inklusion im und durch Sport.  

VBRS M-V e.V.
Fachbereichsleiterin
Kristina Schotte
Tel.:         038321 - 60 76 7
eMail:     kristina.schotte@t-online.de

 

Landestrainer
Andre Wilde
Tel.:       0381 - 72 17 51
eMail:   Andes.Wilde@vbrs-mv.de

 

Deutscher Behindertensportverband (DBS) Schwimmen
www.dbs-npc.de www.abteilung-schwimmen.de  

Deutscher Rollstuhl-Sportverband (DRS)
www.drs.org    

Deutscher Gehörlosen Sportverband (DGS)            
www.dg-sv.de

 
 
 
 
 
 
 

Der Hauptsponsor des VBRS M-V e.V.

SCAN HAUS Marlow

Offizieller Sponsor des Verbandes

Sparkasse Mecklenburg-Vorpommern und Verbundpartner

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