Gleich dreimal Kampf um die Medaillen verloren beim Weltcup-Auftakt 2019 in Sharjah

21.02.2019

Sylvi Tauber (Makkabi Rostock) verlor gleich zwei der Viertelfinals knapp mit 15:14, kann aber mit den Plätzen 8 (Florett), 9 (Säbel) und 15 (Degen) in Anbetracht des starken Teilnehmerfelds zufrieden sein. Balwinder Cheema erreicht im Gesamtklassement Säbel den 15. Rang und im Degen den 21. - Pressebericht zum Weltcup-Auftakt 2019 in Sharjah

Fechten par excellence: Alles was Rang und Namen hat im Rollstuhlfechten kreuzt  beim Weltcup im Rahmen der IWAS World Games in Sharjah (UAE) die Klingen, denn schließlich geht es um wichtige Punkte für die Tokyo2020-Qualifikation. Den Auftakt für die Weltcup-Saison im Rollstuhlfechten 2019 bestreitet auch das Team von Bundestrainer Alexander Bondar in voller Besetzung. Aus Rostock sind Sylvi Tauber und Balwinder Cheema am Start.

Obwohl Florett nicht ihre Hauptwaffe ist, trumpft Sylvi Tauber in Sharjah groß auf. Zunächst kämpft sie Ellen Geddes (USA) mit 15:12 nieder. Dann bezwingt sie die Weißrussin Alesia Makrytsaya mit 15:14 und zieht ins Achtelfinale ein. Mit der Chinesin Xiao Rong  steht ihr nun die Fünfte der Asian Games gegenüber. Zunächst findet Tauber nur schwer ins Gefecht, aber dann trumpft sie auf, gleicht den Gefechtsstand auf 14:14 aus. „Engarde, prêtes – allez!“ Tauber entscheidet sich für Angriff, aber der Angriff der Deutschen geht passé, der Mitstoß von Rong trifft und vorbei ist es mit der Medaille. Tauber wird Achte. Nach einer starken Vorrunde startet sie als Viertbeste in die Direktausscheidung und wird mit einem Freilos für den ersten Durchgang belohnt. Beim Einzug unter die letzten Acht trifft sie auf Patrycja Hareza (POL). Die Dritte der Weltmeisterschaften in Rom will auch in Sharjah eine Medaille. Es entbrennt ein harter Kampf um den Einzug in das Viertelfinale. Beim Stande von 14:14 hat die Rostockerin, die um Punkte für Tokyo2020-Qualifikation kämpft, erneut das Nachsehen und verliert 14:15. Sie belegt Platz 9.

In der Kategorie B startet Balwinder Cheema zu verhalten für eine gute Platzierung auf der Indexliste, nach der die Direktausscheidungsgefechte gesetzt werden. Hierdurch erhält er im 32er KO einen starken Gegner: Weltmeister Dimitri Coutya (GBR). Cheema verliert mit 7:15 und belegt im Gesamtklassement Platz 21. In der Kategorie B schlägt Balwinder Cheema in der 32er-Direktausscheidung Peter Yohan (FRA). Im Achtelfinale jedoch ist Grzegorz Pluta (POL) eine Nummer zu groß, Cheema wird 15.

Die Platzierungen:

Sylvi Tauber: Kat. B, Florett (15.), Degen (8.) und Säbel (9.)

Balwinder Cheema: Kat. B, Degen (21.), Säbel (15.)


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