Training statt Geburtstagsfeier: Stefan Nimke – seit gestern 41 – holt sich mit Tandem-Partner Tim Kleinwächter in Frankfurt/Oder den WM-Feinschliff

04.03.2019

Dass das Tandem mit Olympiasieger Stefan Nimke (Schwerin) und dem sehbehinderten Tim Kleinwächter (Bad Windsheim) die Nominierung für zur WM im Para-Bahnradsport erreicht hat, „das wissen wir schon eine Weile", sagt Stefan Nimke. Gestern feierte der Teamsprint-Olympiasieger von 2004 übrigens seinen 41. Geburtstag. Wobei „feierte" ein großes Wort ist für das, was in Frankfurt/Oder gestern Abend wohl noch abging. Denn Nimke und sein Co-Pilot sind dort seit Mittwoch in der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung auf die vom 14. bis 17. März im holländischen Apeldoorn ausgetragenen Welttitelkämpfe.

Die beiden starten dort auf ihrer Paradestrecke, den 4000 Metern. Gemeldet sind sie zudem über 1000 Meter und im Sprint. „Du meldest erst einmal für jede Strecke, für die der Verband Startplätze hat. Ob du dann auch wirklich startest, steht auf einem anderen Blatt", erläutert der Schweriner das gängige Procedere. Der Fokus liegt natürlich auf den 4000 Metern, wo die beiden seit den deutschen Meisterschaften Ende November 2018 in 4:27,41 Minuten den deutschen Rekord innehaben. Und die Vorbereitung läuft gut. „Tim war gerade in einem Trainingslager für die Straßensaison, die er hinterher wie gewohnt mit seinem langjährigen Piloten Peter Renner fahren will. Er bringt also eine Top-Grundlagenausdauer mit, auf der wir im Training gut aufbauen können." Bis zum kommenden Freitag wird in Frankfurt/Oder trainiert. Tags darauf gibt es bei der Gala auf der Frankfurter Bahn die Chance, die Form im Wettkampf anzutesten. Und am 11. März ist Anreisetag in Apeldoorn. (Artikel von Ralf Herbst, SVZ)

 
 

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