Angesagter Treffpunkt

23.01.2018

Deutsches Haus in PyeongChang ist Basisstation für die Sportfamilie

v. l. n. r.: Erhard Wienkamp, Veronika Rücker, Friedhelm Julius Beucher, Andreas Wellinger, Susanne Aigner-Drews / Bildquelle Picture-Alliance
v. l. n. r.: Erhard Wienkamp, Veronika Rücker, Friedhelm Julius Beucher, Andreas Wellinger, Susanne Aigner-Drews / Bildquelle Picture-Alliance

„Unser Team. Zieht ein.“ Beim letzten Medientag der Einkleidung von Olympia Team Deutschland gaben der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Behindertensportverband (DBS) gemeinsam mit der Deutschen Sport Marketing (DSM) als offizielle Vermarktungsagentur der beiden Verbände im Rahmen eines Talks Einblicke in die Planungen zum Deutschen Haus. Neben der DOSB Vorstandsvorsitzenden des DOSB, Veronika Rücker, nahmen DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher, Erhard Wienkamp, Executive Director der Messe Düsseldorf, sowie Susanne Aigner-Drews, Geschäftsführerin von Discovery Network Deutschland, an der Runde teil.

Zur Winterausgabe 2018 öffnet das Deutsche Haus seine Türen im Birch Hill Golf Club, in den Bergen über PyeongChang und in direkter Nachbarschaft zu den sportlichen Hotspots. Der „Alpensia Jumping Park“ mit der hoch aufragenden Skischanze befindet sich in Sichtweite des Deutschen Hauses. Noch kürzer ist der Weg ins Olympische/Paralympische Dorf sowie zum „Alpensia Resort“, das die weiteren Wettkampfstätten im „Mountain Cluster“ umfasst.

Für die DOSB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker liegen die Vorzüge der Location auf der Hand: „Diese Nähe ist ein absoluter Mehrwert – beste Voraussetzungen, um das Deutsche Haus bei den kommenden Winterspielen zu einem belebten und angesagten Treffpunkt im Herzen der Spiele zu machen. Hier werden alle unsere Athletinnen und Athleten gefeiert, unabhängig von Platzierungen, denn jedes Mitglied von Team Deutschland hat bereits mit seiner Teilnahme an den Spielen Außergewöhnliches geleistet.“

Auch der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes, Friedhelm Julius Beucher, zeigte sich begeistert: „Es ist aufgrund der hervorragenden Lage eine ausgezeichnete Wahl. Wir freuen uns auf sicher unvergessliche Abende mit unseren Partnern und Gästen sowie unseren Athletinnen und Athleten, die bei den Planungen natürlich immer im Mittelpunkt stehen.“

Den Rahmen für das Projekt stellen traditionell die Wirtschaftspartner von DOSB und DBS gemeinsam mit der DSM, die den nationalen Treffpunkt konzipiert und organisiert. Mit am Start ist der langjährige Partner Messe Düsseldorf, der seine Erfahrungen aus mittlerweile neun Deutschen Häusern in Organisation, Projektsteuerung und Durchführung des Events einfließen lässt. Erhard Wienkamp, Executive Director der Messe Düsseldorf: „Wir sind besonders stolz darauf, dieses wichtige Herzstück des deutschen Auftritts mitgestalten zu können. Es ist der zentrale Treffpunkt der deutschen olympischen und paralympischen Familie – ein Ort der Kommunikation. Wir drücken den deutschen Athleten in PyeongChang die Daumen und freuen uns darauf, sie nach den Wettkämpfen im Deutschen Haus zu feiern.“

Ihre Premiere im Projekt-Team feiern PROPROJEKT und AS+P Albert Speer + Partner, die für das Deutsche Haus / Deutsche Haus Paralympics in PyeongChang 2018 die Aufgaben in den Bereichen der Planung und Architektur übernommen haben, sowie Wige SOLUTIONS als neuer Partner für Event-Technik.

In rund einer Woche startet die finale Aufbauphase in PyeongChang. Am 8. Februar werden sich die Türen des Deutschen Hauses, traditionell einen Tag vor Beginn der Olympischen Spiele, erstmals für Gäste öffnen. Gestalterisch dominieren Gegensätze, die sich sprichwörtlich anziehen sollen. Das Motto, in einem Arbeitspapier als „Hüttenzauber 4.0.“ deklariert, soll die ursprüngliche Atmosphäre im Haus mit den Vorzügen und Annehmlichkeiten der digitalen Welt verbinden. Bodenständig und zeitgemäß, gemütlich und mit modernster Technik ausgestattet – so die Maßgabe bei der Einrichtung. Ganz konkret zeigt sich der optische Spagat im Kontrast zwischen Außen- und Innenflächen des Deutschen Hauses: Während im Eingangsbereich blaues, von innen beleuchtetes Plexiglas sowie Mobiliar aus weißem Kunststoff und silbrigem Metall ein winterliches Flair verbreitet, dominieren im Innern warme Farben und Materialien wie Holz, Filz, Fell und Stein.

Deutsches Haus / Olympische Spiele: Eins für alles

Vom 8. bis 24. Februar 2018 wird sich der Treffpunkt auf 1.500 Quadratmetern wieder in seinen vielen Facetten entfalten: Partyzone, Kommunikationszentrale, Show- und TV-Bühne, Netzwerkplattform, Medienforum. Kurz: Die Basisstation für die deutsche Sport-Familie und ihre Gäste aus Medien, Wirtschaft, Politik und Society sein. Wie zu Rio 2016 werden der DOSB und die Partner von Team Deutschland das Deutsche Haus nutzen, um Content für verschiedene Formate und Kanäle zu generieren – und die Fans rund um die Uhr mit aktuellen Infos versorgen.

Ein weiteres Highlight für die täglich etwa 350 Gäste: Eurosport wird als neuer Medienpartner des DOSB im Deutschen Haus ein festes Studio einrichten und von dort in einer einstündigen Sendung mit dem Titel „#TeamD - Live aus dem Deutschen Haus“ täglich zum Abschluss des Live-Tages von 15:30 Uhr bis 16:30 Uhr (deutsche Zeit) über das Olympia Team Deutschland berichten und auch aktive sowie ehemalige Athletinnen und Athleten empfangen. Gastgeber sind Turn-Olympiasieger Fabian Hambüchen und Moderator Sascha Kalupke. Als zweiter neuer Medienpartner wird SID Marketing am Start sein und als exklusiver Dienstleister für Bewegtbild im Deutschen Haus den Medien und Partnern tagtäglich aktuelles Material zur Verfügung stellen. Wie bereits in Rio 2016 wird der SID zudem den täglichen Newsletter des Deutschen Hauses umsetzen. Komplettiert wird das Medienteam durch den Partner Picture-Alliance, der das Geschehen vor Ort fotografisch begleitet.

Ins Deutsche Haus integriert ist zudem das „Kufenstüberl“ als traditioneller Treffpunkt der deutschen Wintersportfamilie. Seit 1988 laden Rudi Größwang und sein Team die Athletinnen und Athleten, ihre Familien und weitere Gäste in ihre bayerische Stube ein. In heimischer Atmosphäre kommt man gemütlich zusammen – zum Feiern, Plaudern und um das sportliche Geschehen Revue passieren zu lassen.

Am 10. März geht die gesamte Kulisse als Deutsches Haus Paralympics in die zweite Runde: Dann ziehen die Deutsche Paralympische Mannschaft in den Birch Hill Club ein.

Deutsches Haus / Paralympische Spiele: Unter einem Dach – das „Alpenhaus“

Ein Ort, der verbindet – diesem Anspruch folgt das Konzept des Deutschen Hauses Paralympics zu den Winterspielen 2018 in besonderem Maße, denn der DBS teilt die Heimat für seine Athleten erstmals mit zwei anderen Nationen: Die Delegationen aus Österreich und der Schweiz werden ihren Treffpunkt ebenfalls im Birch Hill Golf Club einrichten. Das Deutsche Haus Paralympics versammelt somit Athleten und Gäste aus drei Ländern unter seinem Dach und erhält damit einen besonderen internationalen Anstrich. Folgt man dabei dem gemeinsamen geografischen Nenner, landet man unweigerlich bei dem treffenden Titel für dieses neuartige Konstrukt: „Alpenhaus“.

DBS-Präsident Friedhelm Julius Beucher: „Wir haben im Birch Hill Golf Club eine sehr flexible und großzügige Fläche, die wir bespielen können. Warum sollten wir dies nicht gemeinsam mit benachbarten Nationen tun, mit denen uns nicht nur die Ländergrenze verbindet. Wir sind überzeugt, dass diese Kooperation für alle Beteiligten einen Mehrwert bietet und das Konzept jene Offenheit widerspiegelt, für die die paralympische Idee und unser Team stehen.“

Wie der DOSB nutzt der DBS das Deutsche Haus als Plattform für seine Empfänge, für die offiziellen Pressekonferenzen, als Bühne für seine Partner und natürlich auch, um die Deutsche Paralympische Mannschaft zu feiern. Erwartet werden rund 250 Gäste pro Tag. Wie im Deutschen Haus zu den Olympischen Spielen ist der SID auch im Deutschen Haus Paralympics im Einsatz und setzt sämtliche Bewegtbildformate für die Deutsche Paralympische Mannschaft („Grüße aus PyeongChang“ und „Weltmester trifft“) sowie den täglichen Newsletter um

Nach Vancouver 2010, London 2012, Sotschi 2014 und Rio 2016 nutzen das Olympia Team Deutschland und die Deutsche Paralympische Mannschaft bereits zum fünften Mal ein gemeinsames „Domizil“.

Weitere Zitate:

Dirk Schimmelpfennig (Chef de Mission Olympia Team Deutschland PyeongChang 2018):

„Seine zentrale Lage wird das Deutsche Haus zu einem Magneten für die Mannschaft und ihre Gäste machen. Es soll ein echtes Haus der Athleten werden. Eines, worauf wir stolz sein können.“

Claudia Wagner (Deutsche Sport Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung):

„Wir möchten den Sportlern und Gästen mit dem Deutschen Haus nicht nur einen Treffpunkt zum Feiern, Austauschen und Entspannen bieten, sondern gleichzeitig das Aushängeschild der deutschen Sportfamilie und seiner Wirtschaftspartner bei den Olympischen und Paralympischen Spielen sein. In diesem Sinne werden wir das Konzept zu PyeongChang und auch darüber hinaus weiterentwickeln – als Kommunikationsplattform, die sich an den Bedürfnissen seiner Gäste im Haus orientiert, aber auch attraktiven Content für die Fans in der Heimat bietet.“

Erhard Wienkamp (Executive Director Messe Düsseldorf):

Kommunikationsplattformen zu schaffen, ist der Kern unseres Geschäfts als Messemacher. Bei unseren Weltleitmessen in Düsseldorf für ganze Branchen. Und in etwas kleinerem Maßstab bei unseren Auslandsmessen oder beim Deutschen Haus. Diese jahrzehntelange Expertise ist der Garant für die erfolgreiche Realisierung der Deutschen Häuser.

Susanne Aigner-Drews (Geschäftsführerin Discovery Network Deutschland)

Weitere Infos zum Deutschen Haus / Deutschen Haus Paralympics:

Das Deutsche Haus ist seit 1988 der zentrale Treffpunkt des Deutschen Olympischen Sportbundes für Sportler, Funktionäre, Wirtschaftspartner, Medienvertreter und Politik während der jeweiligen Olympischen Spiele, seit Vancouver 2010 gibt es das paralympische Pendant. Der DOSB und der DBS als Gastgeber nutzen diese Einrichtung für alle wichtigen Veranstaltungen – etwa die tägliche Pressekonferenz. Die Deutsche Sport Marketing (DSM) zeichnet verantwortlich für Planung, Organisation und Durchführung beider Kommunikationsplattformen.

Bildquelle: Picture-Alliance

 
 

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