Große Spannung im Kampf um den 8. Nordcup-Titel

24.09.2018

Am 15. September stand für die Nording Bulls der letzte Spieltag im Nordcup im Jahr 2018 in Berlin-Charlottenburg auf dem Programm. Ganz im Gegensatz zur letzten Saison war der letzte Spieltag diesmal um Einiges wichtiger und spannender für die Bullen, konnte man sie theoretisch noch vom 1. Platz verstoßen.

Andererseits winkte der 8. Nordcup-Erfolg hintereinander, sodass man in bester Besetzung antrat und auf alle Kräfte zurückgreifen konnte. So knapp, wie in dieser Saison, war es noch nie, konnten sich nämlich noch 3 Mannschaften berechtigte Hoffnungen auf den Titel machen. Da die Lalendorfer allerdings auch gegen die beiden direkten Kontrahenten antraten, lag alles in den eigenen Händen. Da man nur 2 Spiele an diesem Tag hatte, konnte man sich also voll und ganz auf die Titelverteidigung konzentrieren.

Der erste Schlagabtausch mit der Konkurrenz erfolgte im Spiel der Nording Bulls gegen die erste Mannschaft der Rocky Rolling Wheels aus Berlin, die nicht auf ihren eigentlichen Spielmacher zurückgreifen konnten. Dieses Spiel musste man dennoch erst einmal seriös angehen und keine Fehler machen. In diesem Sinne starteten die Lalendorfer extrem stark und hochmotiviert in dieses erste Match. Mit viel Ballbesitz dominierten sie die erste Halbzeit größtenteils, ließen aber auch einige Chancen der Gegner zu. Durch Tore von 3 verschiedenen Torschützen die zu einer recht beruhigenden 4:0-Führung führten, wurde auch die spielerische Überlegenheit deut­lich. In der 2. Hälfte der Partie kam es auf Seiten der Bullen zu einigen Nach­lässigkeiten, sodass die Berliner ihre Chance nutzten und den Anschlusstreffer er­zielten. Die ersten Minuten gehörten also den Rocky Rolling Wheels, während sich die Nording Bulls kurz sortieren mussten. Dies gelang dann auch, sodass man wieder etwas Ruhe in die Partie bringen konnte. Durch weitere Treffer unserer Nummer 11 Silvio Grubert, kam dann auch die eigene Sicherheit wieder zurück. Am Ende konnte sich der 7:1-Sieg im sog. Spitzenspiel durchaus sehen lassen, der dann automatisch zum erneuten Titelgewinn im Nordcup führte.

Im zweiten und sogleich letzten Spiel für die Bullen ging es gegen den Gastgeber, die Rebellz aus Berlin. Hier wurde ohne große Zwänge ein sehr offensives Hockey von beiden Seiten gezeigt, sodass man viele Tore sehen konnte. Es handelte sich also um ein schönes Spiel, zumindest für neutrale Beobachter. So ging es auch in der 1. Spielminute direkt mit dem ersten Tor für die Nording Bulls los, welches jedoch fast postwendend durch den Ausgleich der Rebellz beantwortet wurde. Durch diesen Gegentreffer wachgeschossen, begannen die Bullen eine sehr gute Drangphase, sodass weitere Treffer nicht lange auf sich warten ließen. Durch die Offensivkräfte Christopher Beß und Silvio Grubert konnte man die Führung innerhalb der letzten Minuten der 1. Hälfte auf ein 6:1 hochschrauben, sodass man meinen könnte, die Luft wäre raus aus dem Spiel.

Dass sich die Rebellz aber nicht einfach geschlagen geben würden, zeigte der Be­ginn der 2. Halbzeit, in der die Nording Bulls innerhalb kürzester Zeit einen weiteren Gegentreffer durch Melanie Böhm hinnehmen mussten. Die Bullen ihrerseits hatten ebenfalls noch nicht genug und steigerten die Offensivbemühungen wieder, sodass auch weiterhin viele Tore zu sehen waren. Viel knapper konnten die Rebellz das Spiel jedoch nicht mehr gestalten und so sprach der Endstand von 14:5 eine klare Sprache.

Nach den erfolgreich absolvierten Spielen kamen dann alle Mannschaften zu einer kurzen Auswertung der Nordcup-Saison zusammen. Hier wurden die Platzierungen genannt: 1. Nording Bulls, 2. RRW Berlin I, 3. Rebellz Berlin, 4. EWS Potsdam, 5. RRW Berlin II. Der Titel des Torschützenkönigs wurde zwar offiziell nicht vergeben, wäre aber mal wieder an unsere Nummer 11 Silvio Grubert gegangen. Außerdem wurden die neuen Spieler geehrt und erhielten als Andenken Medaillen. Im An­schluss an den sehr kurzen Spieltag erfolgte ein sehr schöner Saison-Ab­schluss bei Speisen und Getränken und dem ein oder anderen Plausch zwischen Team­kameraden und auch ein Austausch zwischen den Mannschaften, bei denen auch mögliche Wechsel diskutiert wurden.

Da in den nächsten Tagen die Weltmeisterschaft im Powerchair-Hockey in Italien beginnt, möchten wir unserer Nummer 22 Anna Schütz und dem gesamten deutschen Team an dieser Stelle noch viel Erfolg und alles Gute wünschen. Wir drücken die Daumen, damit der Titel mal wieder nach Deutschland kommt.

Sebastian Fedder

 
 

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