Para-Schwimmer „fliehen“ nach Lanzarote

30.07.2018

Es ist keine Flucht vor der Hitze, wenn die deutschen Behindertenschwimmer um Denise Grahl, Neele Labudda, Katherina Rösler und Trainer André Wilde heute nach Lanzarote aufbrechen. Bis jetzt hatte das Rostocker Quartett die Vorbereitungen auf die Para-EM in Dublin (13. - 19. August) auf der 25-m-Bahn der heimischen Neptunschwimmhalle absolvieren können. Doch nun bricht in den Hallen-Schwimmbädern die Sommerschließzeit an.

Wilde sieht seine Aktiven auf einem guten Weg: „Die Hausaufgaben in Sachen Grundlagenausdauer sind gemacht. Ich denke, dass wir auf Lanzarote den Rest noch gut erledigen, alle hoffentlich gesund dann direkt von dort ohne ,Wäschewechsel‘ Richtung Irland fliegen können.“

Während die EM für Denise Grahl, die aus Schwerin stammende Medaillensammlerin bei Paralympics, WM und EM, eher Alltag sein wird, betreten die jugendlichen Labudda (Jahrgang 2003) und Rösler (2001) Neuland im Feld der Erwachsenen. „Denise ist praktisch die Mutter der Kompanie, kann an ihre Mitstreiterinnen einiges weitergeben“, sagt Wilde.

Textquelle: SVZ

 
 

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