Leichtathleten des VBRS mit zahlreichen Medaillenerfolgen bei der Deutschen Hallenmeisterschaft in Erfurt

28.02.2017

Am vergangenen Samstag fanden die Deutschen Hallenmeisterschaften der paralympischen Leichtathleten in Erfurt statt. Unter den 110 Aktiven waren auch einige Medaillengewinner der letztjährigen Paralympischen Spiele in Rio de Janeiro, allen voran die paralympischen Sieger im Kugelstoßen Daniel Scheil und Niko Kappel.

Teilnehmer
Teilnehmer

Der VBRS M-V war mit den Landeskadern Vincent Fischer, Leon Ombede und Nils Krake von der HSG Universität Greifswald sowie Justin Schaffranke, Paul Schade und Karol Mikesz vom SC Neubrandenburg vertreten. Selbstverständlich waren auch unsere beiden Bundeskaderathletinnen Lindy Ave und Hanna Wichmann (beide Greifswald) am Start.

Nils Krake (U 14) und Lindy Ave (U20) waren dabei mit je zweimal Gold am erfolgreichsten. Lindy Ave siegte über 60 m in 8,63 s und im Weitsprung mit sehr guten 4,57 m. Nils Krake sprintete über 60 m zum Sieg.   Mit 9,98 s (Vorlauf 9,97 s) blieb er dabei erstmals unter 10 Sekunden. Auch mit der Kugel erreichte er mit persönlichem Rekord (7,43 m) den 1. Platz. Beim Weitsprung musste er sich um einen Zentimeter geschlagen geben, mit 3,28 m belegte er Platz 2.

Erste Plätze erreichten auch Paul Schade (U18) und Karol Mikesz (U16). Die beiden Rollstuhlfahrer waren beim Kugelstoßen (sitzend) am Start. Beide wussten mit neuen persönlichen Bestleistungen zu überzeugen. Paul Schade übertraf erstmals die 6m-Marke, mit 6,44 m sogar sehr deutlich. Karol Mikesz steigerte sich auf sehr gute 7,09 m.

Justin Schaffranke schaffte mit der Kugel 10,39 m (Rang 1) und wurde über 60 m Vierter (8,87 s).

Der zwanzigjährige Leon Ombede, der in der Startklasse T/F 28 der geistig behinderten Sportler startberechtigt ist, freute sich über zwei Medaillen. In einem sehr spannenden Finale über 60 m musste er sich im Ziel nur um eine Hundertstelsekunde dem Halberstädter Lukas Froese geschlagen geben. Mit 7,75 s belegte er den Silberrang. Über 200 m sprintete er in guten 26,40 s zu Bronze.

Die spastisch stark behinderte Hanna Wichmann (Frauen) steigerte sich mit der 2 kg schweren Kugel auf 3,90 m und wurde dafür mit Silber belohnt. Vincent Fischer (Männer) verfehlte mit als Vierter des Kugelstoßens die erhoffte Medaille nur knapp. Dennoch freute er sich über die persönliche Bestleistung von 5,90 m.

Bildquelle: R. Kehnappel


 
 

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