Goalballer siegen in Derbys gegen Dresden und St. Pauli

20.05.2017

Am Samstag (13.05.2017) kam es beim heimischen Spieltag zum großen Aufeinandertreffen gegen den FC St. Pauli sowie der SGV Dresden. Nach insgesamt drei Ausfällen rutschte Stan Sperlich, wie schon bei der Auswärtsniederlage gegen SSV Königs Wusterhausen, in die Start-3 und lief mit den Nationalspielern Reno Tiede und Marcel Lehmann auf. Als Reserve standen Michelle Tiede und Charlotte Kaercher bereit.

Hansa überrascht gegen Dresden

Christian Friebel – Ein Mann der ersten Stunde für den RGC Hansa - wechselte zur neuen Saison in seine Heimatstadt Dresden. An seiner alten Wirkungsstätte kam es nun zum ersten Aufeinandertreffen. Seine Dresdener gingen als deutlicher Favoriten ins Spiel. So begannen sie auch. Hansa lag nach zwei Würfen mit 0:2 hinten und stand sofort unter Zugzwang. Das gelang ihnen auch. Zur Halbzeit führten sie sogar mit 8:2. Am Ende sicherten sie sich einen überraschenden 12:10 Erfolg. „Dieses Spiel haben wir nicht nur in der regulären Spielzeit gewonnen. Der Sieg ist das Resultat einer langen und intensiven Vorbereitung auf das Spiel. Viele Trainingseinheiten und auch das letzte Trainingslager waren geprägt von der taktischen Ausrichtung   auf das Spiel.“ Resümiert Charlotte Kaercher.

Hansa feiert Kantersieg gegen FC St. Pauli

Der FC St. Pauli zeigte sich an diesem Tage in einer sehr guten Verfassung. Gegen den SSV Königs Wusterhausen siegten sie mit 9:8 und zogen mit den Rostocker Hausherren punktgleich. Beide Teams liefen mit einer breiten Brust auf und zeigten sich kämpferisch. Die ersten Minuten waren emotional geführt und eng. Mitte der ersten Halbzeit   hielten Zuschauer und Bank der Hausherren die Luft an – der FC St. Pauli ging mit 4:3 in Führung.   Ab dem Zeitpunkt drehte Rostock auf und reagierte mit wütenden Gegenangriffen. Für Hamburg war nun kein Land mehr in Sicht. „Wir haben seit dem Rückstand alles rausgehauen. Wir jagten jedem Ball hinterher. Einige Bälle waren eigentlich schon drin, aber wir kratzten irgendwie noch alles raus. Damit haben wir uns gegenseitig angestachelt und aufgerieben. Das ganze Team, egal ob auf oder neben dem Feld, zeigte sich wie bissige Rottweiler.   Diese Atmosphäre war echt einzigartig.“ Berichtet Rostocks Sieben Reno Tiede   Zur Halbzeit führte Hansa wieder mit 7:4. Sie ließen auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr vom Gegner ab. Nach 13 Toren von Reno Tiede, 5 von Marcel Lehmann und eines von Sperlich siegten sie mit 19:9. 

Mit den zwei Siegen rutschte der RGC Hansa von Rang 6 auf den vierten Platz. Damit sicherten sie sich schon frühzeitig die Qualifikation für den Ligapokal in Hamburg.

 
 

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