Gold und Bronze für Fechterin Simone Briese-Baetke beim IWAS World Cup im kanadischen Leval

10.05.2016

Vom 28.04. – 01.05.2016 fand im kanadischen Leval ein IWAS World Cup Turnier im Rollstuhlfechten statt. Aus M-V gingen die Fechter des TuS Makkabi Rostock, Sylvi Tauber und Balwinder Cheema, beide Mitglied im TOP-TEAM Rio des Landesverbandes M-V, sowie die Weltklassefechterin Simone Briese-Baetke, die seit Anfang des Jahres im Landesstützpunkt Rostock trainiert, an den Start. Das deutsche Team vervollständigten Maurice Schmidt aus Böblingen und die amtierende Weltmeisterin in der Kategorie C Damendegen, Ulrike Lotz-Lange aus Schleswig-Holstein.

v.l. Balwinder Cheema, Sylvi Tauber, Simone Briese-Baetke, Maurice Schmidt
v.l. Balwinder Cheema, Sylvi Tauber, Simone Briese-Baetke, Maurice Schmidt

Balwinder Cheema startete im Herrensäbel und belegte dort den 16. Platz. Nach zwei Siegen in der Vorrunde qualifizierte er sich für die K.O. Runde. Dort gewann er nach einem harten Fight gegen den Franzosen Maxim Valet und zog in die Runde der besten 16 ein. Gegner war der starke Ukrainer Anton Datsko. Zur Halbzeit führte Balwinder mit 8:4. Jedoch schwanden seine Kräfte am Ende und der Ukrainer entschied das Gefecht mit 15:13 für sich. Trotz Platz  16. Platz, zeigte Balwinder, dass er in der Weltspitze  mit fechten kann. Im Degen erreichte er Platz 19. Youngster im Team Maurice Schmidt positionierte sich im stärksten Teilnehmerfeld des Weltcups auf Rang 17 (Degen), im Florett errang den 22. Platz. Verletzungsbedingt musste Deutschlands Vorzeigeathletin Simone Briese-Baetke ein ganzes Jahr pausieren. Nun ist sie wieder da, und wie! In ihrer Hauptwaffe Degen ließ sie nichts anbrennen und sicherte sich unangefochten Gold vor Marta Makowska (POL). Dies ist gleichzeitig ein Riesenschritt in Richtung einer Rio 2016-Teilnahme. Aktuell belegt die wieder für Makkabi Rostock antretende Athletin im Paralympic-Ranking Platz 11. Grund zur Freude hatte Simone Briese-Baetkeauch auch im Florettfechten. Locker qualifizierte sie sich für die K.O. Runde und erreichte das Halbfinale. Dort unterlag sie der Italienerin Vio Beatrice mit 15:7. Sylvi Tauber schaffte nach den Vorrunden die Qualifikation für die Direktausscheidung und platzierte sich mit Rang 10 ebenfalls unter den TOP-Ten im Degen. Im Florett lief es für die Rostockerin weniger gut, sie musste mit Rang 16 zufrieden sein. Coach Alexander Bondar zog nach dem Turnier folgendes Fazit:  „Alle Fechter haben super Leistungen gezeigt. Man hat bei allen drei Fechtern eine positive Steigerung nach oben gesehen! Wenn alle weiter so intensiv und konzentriert bei Turnieren auftreten, dann werden wir bald  weitere Medaillen bei Turnieren holen.“ Die in zwei Wochen stattfindenden Europameisterschaften sind die letzte Qualifikationsmöglichkeit für die Paralympics. Ein Titelgewinn bedeutet einen direkten Startplatz für Rio 2016.

Textquelle: Pressemitteilung FB Rollstuhlfechten des DRS

Text: Katja Jensen, Presseteam VBRS M-V e.V.

Bildquelle: Archiv TuS Makkabi Rostock

 
 

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