Mitgliederversammlung des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern bestätigt Friedrich Wilhelm Bluschke im Amt des Vorsitzenden

09.08.2016

Auf der 26. Mitgliederversammlung des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern ist Friedrich Wilhelm Bluschke heute als Vorsitzender in seinem Amt einstimmig bestätigt und für weitere drei Jahre an die Verbandsspitze gewählt worden, die er seit 2013 inne hat.

Friedrich Wilhelm Bluschke
Friedrich Wilhelm Bluschke

In seiner Rede vor rund 150 Mitgliedern und Gästen aus Politik und Verwaltung forderte der Vorsitzende im Hinblick auf die bevorstehende Landtagswahl im September, die Finanzierung des gesamten sozialen Bereiches zu sichern und insbesondere den Fachkräftemangel konsequent zu bekämpfen. „Vor dem Hintergrund der zunehmenden Auswirkungen des demographischen Wandels und der schon jetzt bestehenden Unterfinanzierung von der Kita bis zur Pflege , muss die Landesregierung Maßnahmen schaffen, die sich am tatsächlichen Bedarf orientieren und die ungelösten Strukturprobleme lösen“, sagte der Vorsitzende des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommern, Friedrich Wilhelm Bluschke.

Dazu gehöre es, die Kommunen finanziell so auszustatten, dass die soziale Infrastruktur - insbesondere im ländlichen Raum - erhalten bleibt und die sozialen Aufgaben und Leistungen der öffentlichen Daseinsfürsorge künftig gesichert werden können. „Vor dem Hintergrund unserer immer älter werdenden Gesellschaft muss die Ausbildung für Erzieher und Pflegefachkräfte endlich reformiert werden und durch eine vernünftige Vergütung dafür gesorgt werden, dass die jungen Auszubildenden in Mecklenburg-Vorpommern bleiben und nicht in andere Bundesländer abwandern.“

Bluschke verwies außerdem auf die Probleme, die die auslaufenden ESFFördermittel beispielsweise für die Schulsozialarbeit oder das Freiwillige Soziale Jahr mit sich bringen, sowie auf die vom Land geplante Umstrukturierung der Beratungslandschaft, bei der die Vielschichtigkeit der Beratung verloren gehen könnte. „Politik und Wohlfahrt müssen an einem Strang ziehen und offen, ehrlich und transparent miteinander umgehen“, appellierte er an die Landesregierung.

Der Verband wählte aus seinen Mitgliedern neben dem Vorsitzenden einen neuen Vorstand, dem acht Vertreter aus den 200 Mitgliedsorganisationen angehören sowie zwei Revisoren. Der Vorsitzende dankte den 16.000 Hauptamtlichen und vielen Ehrenamtlichen des Paritätischen für ihre Arbeit. Vier Mitglieder aus den Reihen des Verbandes wurden für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement mit einer Urkunde ausgezeichnet.

Der PARITÄTISCHE Mecklenburg-Vorpommern e.V. Im PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverband, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. sind 200 gemeinnützige Organisationen und Selbsthilfegruppen zusammengeschlossen. Sie sind in der Kinder,- Jugend- Familien- und Altenhilfe, in der sozialen und psychosozialen Versorgung, in der Behindertenhilfe, der Migrantenhilfe, der Aids-Hilfe, der Drogen- und Suchthilfe, Betreuung und Beratung von Langzeitarbeitslosen, in der Gesundheitsförderung sowie Selbsthilfe und Freiwilligendienste tätig. In den Einrichtungen und Diensten arbeiten ca.15.900 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, diese werden von etwa 5.200 Ehrenamtlichen aktiv unterstützt.

 
 

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