Positive Grundstimmung zum Thema Inklusion im Sport

05.04.2016

Kongress des VBRS M-V e.V. am 02.04.2016 in der Sportschule Güstrow

„ … nicht alles muss perfekt sein …“, so resümierte ein Teilnehmer im Anschluss an den praxisorientierten Kongress „SPORTundBILDUNGinklusiv“ des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport   M-V e.V. (VBRS M-V e.V.) am 02.04.2016 in der Sportschule Güstrow. Diese Aussage bezieht sich aber nicht auf den Inhalt und den Verlauf des Kongresses an sich, sondern macht deutlich, dass es zuerst auf die ehrliche gegenseitige Wahrnehmung aller Sportler einer Gruppe ankommt, damit Inklusion gelingen kann.

Friedrich Wilhelm Bluschke Vizepräsident des VBRS M-V e.V. eröffnete den Kongress und wurde dabei durch Kende Richard Kabuß, einem 15-jährigen Akkordeonspieler der besonderen Art musikalisch begleitet. Es folgten zwei Grußworte durch Steffen Bockhahn, Senator für Soziales, Jugend, Gesundheit, Schule und Sport der Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Andreas Bluhm, Vizepräsident Breitensport des Landessportbundes M-V e.V. Beide Redner richteten klare Bekenntnisse zum Inklusionsprozess an die Teilnehmenden und analysierten mit einem ehrlichen Blick die aktuelle Situation in der Stadt Rostock und im Landessportbund. „Es gibt keine Alternative auch nicht für den LSB M-V e.V. zur Inklusion.“ sagte u.a. Andreas Bluhm. Die zwei anschließenden sehr gelungenen Impulsvorträge, vorgetragen durch Dr. Martin Sowa, Referent für Inklusionssport beim Landesbehinderten-beauftragten Baden-Würtemberg und Abteilungsleiter der TSG Reutlingen inklusiv sowie Prof. Dr. Michael Franzke, Fachhochschule des Mittelstands aus Rostock, Bereich Sozialpädagogik, Heil- und Inklusionspädagogik machten den 74 Teilnehmer/innen aus Grundschulen, Förderschulen, Regionalen Schulen, Gymnasien, Sportverbänden und Sportvereinen, Ämtern und Ministerien aus Mecklenburg-Vorpommern Mut, sich für inklusives Sporttreiben zu engagieren, gaben Anregungen für die eigene Sportpraxis und luden ein, das Thema nicht nur aus einer Perspektive zu betrachten.

Kompetent und sehr gut vorbereitete Workshops mit hoher Praxisrelevanz warteten nun in zwei Runden auf die Teilnehmenden. Die 5 Workshops waren gefüllt mit inspirierenden Ideen für Schule, Kita und Verein, boten Raum zum Ausprobieren und zum Erfahrungsaustausch begleitet durch erfahrene Praktiker und Wissenschaftler.

Torsten Hardtstock, Projektleiter

 
 

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