Leichtathleten aus Mecklenburg-Vorpommern mit Titeln und Medaillenerfolgen bei den Deut-schen Hallenmeisterschaften 2016 des Deutschen Behinderten-Sportverbandes e.V.

17.02.2016

Neun Gold- und drei Silbermedaillen, fast alle mit persönlichen Bestleistungen errungen - das ist die goldglänzende Bilanz der Handicap-Leichtathleten des VBRS Mecklenburg-Vorpommern bei den Deutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften des Deutschen Behindertensportverbandes e.V. am 13. Februar in Saarbrücken.

vorn, v. l. Sarah Schwittlick, Hanna Wichmann, Lindy Ave Hinten, v.l. Justin Schaffranke, Leon Ombede, Tom Schulz
vorn, v. l. Sarah Schwittlick, Hanna Wichmann, Lindy Ave Hinten, v.l. Justin Schaffranke, Leon Ombede, Tom Schulz

Jeweils drei Nachwuchsathleten des SC Neubrandenburg - Sarah Schwittlick, Justin Schaffranke und Leon Ombede - und der HSG Universität Greifswald - Lindy Ave, Tom Schulz und Hanna Wichmann - haben sich mit Trainerin Christina Dittmer und Trainer Peer Kopelmann auf den langen Weg nach Saarbrücken gemacht, um sich mit guten Leistungen und Platzierungen für die Wettkampfhöhepunkte der Sommersaison zu empfehlen. Alle Athleten gehören zum Top Team Nachwuchs des VBRS und haben sich zielgerichtet auf diese Deutschen Hallenmeisterschaften vorbereitet. Diese gute Vorbereitung zahlte sich aus. Lindy Ave (U20), die 2015 bereits dem Junioren-WM-Titel über 100 m errang, bestätigte ihre sehr guten Ergebnisse der bisherigen Hallensaison. Die 17jährige siegte zunächst im Weitsprung mit sehr guten 4,09 m, womit sie ihre Ende Dezember vergangenen Jahres aufgestellte persönliche Bestleistung noch einmal um zwei Zentimeter übertraf. Mit 8,67 s, ebenfalls persönliche Bestleistung, sicherte sich Lindy kurz darauf ihren zweiten Titel. Über 200 m startete sie bei den Frauen. Mit 28,95 s blieb sie als Zweite erstmals in der Halle unter 29 Sekunden. Tom Schulz (U20)  durfte sich ebenfalls über zweimal Gold und eine Silbermedaille freuen. Beim Weitsprung glänzte er nicht nur mit neuer persönlicher Bestleistung (4,33 m) sondern auch mit deutlich verbesserte Technik und sehr guter Anlaufkonstanz. Titel und Goldmedaille waren sein hochverdienter Lohn. Ebenso konzentriert ging er bei den Sprints über 60 m und 200m an den Start. Über 60 m errang er nach 8,63 s sein zweites Gold. Mit 28,74 s errang er über 200 m die Silbermedaille. Schneller war Tom zuvor nur bei den Junior World Games 2015 in Stadskanaal, wo er ebenfalls den zweiten Platz errang. Mit zwei Goldmedaillen kehrt auch Leon Ombede (U20) heim. Er siegte im Weitsprung mit persönlicher Bestleistung von 5,41 m. Über 200 m war er mit 25,99 s ebenfalls nicht zu schlagen. Ebenfalls mit zwei Medaillen darf sich auch Sarah Schwittlick (U20) schmücken. Beim Hochsprung errang sie mit 1,28 m die Goldmedaille. Beim Kugelstoßen sichert sie sich ihr 7,37 m den Silberrang. "Kugelgold" gab es auch für Justin Schaffranke (U20) und Hanna Wichmann (Frauen). Mit 11,96 m (persönliche Bestleitung) verfehlte Justin  dabei die 12m-Marke denkbar knapp. Hanna Wichmann bestätigte ihre sehr guten Trainingsleistungen der letzten Wochen. Beim Kugelstoßwettbewerb der Rollstuhlfahrerinnen verbesserte sie ihre bisherige persönliche Bestleitung  von 3,29 m mehrfach. Nach 3,56 m und 3,67 m steigerte sie sich im letzten Versuch auf sehr gute 3,84 m. "Das Wettkampfverhalten unsere Sportlerinnen und Sportler war sehr vorbildlich. Sie waren  sehr konzentriert, selbstbewusst und hoch motiviert." schätzt Trainerin Christina Dittmer die Leistungen ihrer Schützlinge ein.  Als Trainerin des SC Neubrandenburg kennt sie alle Athleten seit vielen Jahren. Auch die "Neu-Greifswalder" Lindy Ave und Tom Schulz haben unter ihrer Leitung als Kinder die Leichtathletikgrundlagen erworben und erste Wettkampferfahrungen gesammelt bevor sie mit Beginn ihrer beruflichen Ausbildung zum Landesleistungszentrum nach Greifswald wechselten.

Text:  Dr. Peer Kopelmann, Nachwuchstrainer VBRS M-V e.V.

Bildquelle: Dr. Peer Kopelmann

Bildtext:  vorn, v. l. Sarah Schwittlick, Hanna Wichmann, Lindy Ave        Hinten, v.l. Justin Schaffranke, Leon Ombede, Tom Schulz

 
 

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